{"id":16122,"date":"2020-04-11T18:33:16","date_gmt":"2020-04-11T16:33:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/?p=16122"},"modified":"2020-04-11T18:39:07","modified_gmt":"2020-04-11T16:39:07","slug":"april-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/april-2020\/","title":{"rendered":"APRIL 2020"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Freunde,<br \/>\nich hoffe, dass Ihr Bewusstsein nicht vollends von der Pandemie eingenommen ist und noch Platz f\u00fcr das echte Leben hat. Wenn Sie es wollen, k\u00f6nnen Sie den kalten oder warmen Boden unter Ihren F\u00fc\u00dfen f\u00fchlen, den frischen Wind oder den warmen Sonnenstrahl, der Ihre Haut streicht oder den Ausblick aus Ihrem Fenster genie\u00dfen&#8230; F\u00fcr die innere Harmonie und die geistige Anwesenheit ist es sehr wichtig, im Hier und Jetzt zu leben. Und auch, um anderen in dieser schwierigen Zeit helfen zu k\u00f6nnen. Allen, die in Krankenh\u00e4usern oder ohne Eltern sind, oder denen, die in Haft sitzen oder eine schwere Diagnose haben, denen, die ein krankes Kind haben&#8230; Allen, die Angst haben.<br \/>\nJetzt sind wir uns so nah wie nie zuvor und k\u00f6nnen innerlich den Zustand und die Gedanken unserer Sch\u00fctzlinge nachvollziehen, die sich st\u00e4ndig im Kampf gegen t\u00f6dliche Krankheiten befinden. Es ist jetzt sehr wichtig, menschlich zu bleiben und einander zu unterst\u00fctzen. Wir brauchen einander sehr. Unsre Gebete, unser Geld und unsere k\u00f6rperliche und geistige St\u00e4rke. Ich begl\u00fcckw\u00fcnsche Sie mit der kommenden lichten Auferstehung Christi! Danke, dass Sie bei uns sind! <!--more Weiterlesen--><\/p>\n<p>Unsere Ehrenamtlichen in Deutschland und in anderen L\u00e4ndern l\u00f6sen gerade schwierige Aufgaben, die in Verbindung mit den Reiseeinschr\u00e4nkungen zwischen den Staaten und St\u00e4dten und der Isolation der Familien auftreten. Wir versorgen diejenigen, die in einem fremden Land in Quarant\u00e4ne sind, mit Essen, helfen denen, die nach einer Behandlung nicht heimkehren konnten, und unterst\u00fctzen sie geistig. Wir sind in dieser schwierigen Zeit bei unseren Sch\u00fctzlingen. Hier sind einige Berichte der Koordinatoren unserer Gruppen:<br \/>\n\u201c<em>Im M\u00e4rz haben wir durch Taten und \u00dcbersetzen den Familien von Sascha P. und Jaroslaw B. geholfen. Beide Jungen haben schwierige Operationen durchgemacht: Bei Sascha wurde ein Gehirntumor entfernt und Jaroslaw hatte eine Operation am offenen Herzen. Wegen dem Coronavirus mussten alle das Ronald-Haus verlassen und wurden in einem Hotel untergebracht, wo sie nun unter strenger Quarant\u00e4ne stehen. Wir bringen ihnen Lebensmittel und alles, was sie sonst noch brauchen. Und sind st\u00e4ndig mit Ihnen in Verbindung<\/em>.\u201d<br \/>\n\u201cWir haben die Familie S. am Bahnhof abgeholt, sie zur Beratung in die Uniklinik begleitet und \u00fcbersetzt. Die Operation ist f\u00fcr Ende April angesetzt&#8230; Drei Familien haben wir das Geld f\u00fcr die Versicherung ins Elternhaus gebracht. Wir unterst\u00fctzen die Familien geistig &#8211; Online und am Telefon.<br \/>\nF\u00fcr die neuen Sch\u00fctzlinge aus Russland &#8211; Elena B. mit ihrem Sohn Alexander (3 Jahre alte, Diagnose: Neuroblastom) &#8211; haben wir Lebensmittel und sonstige im Haushalt n\u00f6tige Sachen gekauft und zu ihnen nach Hause gebracht. Wegen der Quarant\u00e4ne und der nach der OP schlechten Immunit\u00e4t k\u00f6nnen sie die Wohnung nicht verlassen. Wir hatten nur minimal Kontakt und haben dabei alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Wir hatten Masken und Handschuhe an und haben die T\u00fcten schnell \u00fcbergeben&#8230;\u201d<\/p>\n<p>Dank Ihrer Unterst\u00fctzung konnten wir im M\u00e4rz der Familie von Artjom Agarkow, 7 Jahre alt, ganzheitliche Affektion des Zentralnervensystems, aus Wologodonsk, finanziell helfen. Genauso wie einer Gro\u00dffamilie in Schwierigkeiten aus Orenburg und dem Kloster Geilnau, in dem die Pflege der schwerkranken und nun verstorbenen Mutter Lukija (Prudnikowa), Lungenkrebs im Endstadium, organisiert wurde.<\/p>\n<p>Im April warten auf unsere Hilfe:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<a href=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/ValeriaU0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/ValeriaU0-300x295.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"295\" class=\"alignright size-medium wp-image-16116\" srcset=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/ValeriaU0-300x295.jpg 300w, https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/ValeriaU0.jpg 516w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <strong>Walerija Ubijko<\/strong>, 3 Jahre alt, aus Novosibirsk, Russland. Diagnose: Medulloblastom. Bis sie zwei war, war Lera ein gesundes Kind und lebte ein normales Leben. Doch dann wurden Probleme mit der Koordination und dem Gehen sichtbar. Die \u00c4rzte diagnostizierten einen progressierenden Gehirntumor. Im November 2019 wurde eine sehr schwierige Operation zur Entfernung des Tumors durchgef\u00fchrt. Nach der Operation konnte Lera nicht mehr laufen, selbstst\u00e4ndig essen oder den Kopf halten.<br \/>\nVon einer Chemotherapie hat man abgesehen, da das zu viel f\u00fcr das Kind gewesen w\u00e4re. Doch israelische \u00c4rzte sagen, dass Lera gute Chancen hat. In der israelischen Klinik Ichilov hat man Lera untersucht und sechs Chemotherapiekuren und eine Knochenmarktransplantation verordnet. Es naht das Ende der zweiten Chemotherapiekur und man hat Lera bereits Knochenmarkszellen entnommen. Die ausgestellte Rechnung bel\u00e4uft sich auf 173.000 Dollar. Leras Vater ist Feuerwehrmann. Ihre Mutter ist st\u00e4ndig bei ihr. Zuhause erwartet sie sehns\u00fcchtig Leras f\u00fcnfj\u00e4hrige Schwester. Es fehlen noch 66.000 Euro.\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<a href=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/VladK.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/VladK-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-16117\" srcset=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/VladK-227x300.jpg 227w, https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/VladK.jpg 260w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Wlad Kasperowitsch<\/strong>, 2 Jahre alt, Minsk, Belarus. Diagnose: SMA, Typ 2. Dieser kleine, blau\u00e4ugige Junge k\u00e4mpft seit seiner Geburt uns \u00dcberleben. Als er geboren wurde, wog er nur 1380 Gramm. Doch er schaffte es. Nach einiger Zeit fiel den Eltern allerdings auf, dass der Kleine den Kopf h\u00e4ngen lie\u00df, sich schlecht abst\u00fctzte und nur langsam auf die Seite drehte. Es folgte die genetische Diagnose SMA. Unbehandelt und ohne unterst\u00fctzende Therapie verlernen die Kinder nach und nach das Laufen, Sitzen, Essen und schlussendlich auch Atmen, was zum Tod f\u00fchrt. Dabei bleibt der Intellekt vollkommen erhalten. Momentan kann Wlad nicht laufen und nicht sitzen, er h\u00e4lt schlecht den Kopf und hat Probleme mit dem Atmen. Die Rettung ist das Medikament Spinraza, das in den USA und in Europa registriert ist, jedoch nicht in Wei\u00dfrussland. Dieses stoppt das Fortschreiten der Erkrankung. Und kostet enorm viel: 500.000 Euro. Doch das ist der Preis f\u00fcr ein Leben.\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<a href=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DM2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DM2-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" class=\"alignright size-medium wp-image-16118\" srcset=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DM2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DM2-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DM2.jpg 906w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Vom 10. bis zum 20. M\u00e4rz fand in Montenegro zum zweiten Mal das Rehabilitationsprogramm DobroMore statt. An dieser \u201cGl\u00fcckstherapie\u201d nahmen Familien teil, in denen es Kinder oder Erwachsene mit Infantiler Zerebralparese gibt. Es kamen etwa 50 Personen aus Russland, der Ukraine, aus Wei\u00dfrussland, Montenegro und Deutschland.<br \/>\nDobroMore fand unter besorgniserregenden Rahmenbedingungen statt, von denen bis Ende M\u00e4rz fast alle L\u00e4nder der Welt betroffen waren, doch das Programm konnte fast vollst\u00e4ndig durchgef\u00fchrt werden. Trainings, Workshops, psychologische Beratung, Ausfl\u00fcge, Schwimmen, Pferde&#8230; Alles verlief nach Plan.<br \/>\nWir hoffen, dass diese Gl\u00fccksimpfung den Teilnehmern dabei hilft, mit allen Schwierigkeiten und Herausforderungen fertig zu werden, vor die die Welt die Menschen stellt.\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das n\u00e4chste Programm findet im Herbst 2020 statt. Ort und Zeit werden sp\u00e4ter bekannt gegeben. Achten Sie auf Posts auf unseren Facebook- und Instagram-Accounts und auf unserer Seite dobromore.eu<br \/>\nMehr \u00fcber unsere Ereignisse und die Arbeit unserer Ehrenamtlichen erfahren Sie auf der Seite orthodiakonia.de Wir freuen uns auf Ihre Unterst\u00fctzung!<br \/>\nDie Zukunft kommt so oder so!<br \/>\nEs liegt in unserer Hand, diese lichter und freudiger zu gestalten!<\/p>\n<p>Beeilen Sie sich, Gutes zu tun!<br \/>\nIch w\u00fcnsche allen Gesundheit! Achten Sie auf sich und Ihre N\u00e4chsten!<\/p>\n<p>Ich umarme alle herzlich,<br \/>\nIhre Alina Titova<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Freunde, ich hoffe, dass Ihr Bewusstsein nicht vollends von der Pandemie eingenommen ist und noch Platz f\u00fcr das echte Leben hat. Wenn Sie es wollen, k\u00f6nnen Sie den kalten oder warmen Boden unter Ihren F\u00fc\u00dfen f\u00fchlen, den frischen Wind oder den warmen Sonnenstrahl, der Ihre Haut streicht oder den Ausblick aus Ihrem Fenster genie\u00dfen&#8230; F\u00fcr die innere Harmonie und die geistige Anwesenheit ist es sehr wichtig, im Hier und&#8230;<a href=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/april-2020\/\" class=\"read_link\"><span>weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[61,90],"tags":[],"class_list":["post-16122","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsbriefe","category-veranstaltungen-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16122"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16125,"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16122\/revisions\/16125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}