{"id":16638,"date":"2020-10-10T16:32:10","date_gmt":"2020-10-10T14:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/?p=16638"},"modified":"2020-10-10T19:04:15","modified_gmt":"2020-10-10T17:04:15","slug":"october-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/de\/october-2020\/","title":{"rendered":"\u041eKTOBER 2020"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Freunde,<br \/>\nvielen Dank f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung!<br \/>\nTrotz der schwierigen Zeiten h\u00f6ren unsere Ehrenamtlichen nicht auf zu helfen. Besonders jetzt ben\u00f6tigen viele Familien mit kranken Kindern unsere Unterst\u00fctzung \u2013 materielle, psychologische und organisatorische.<br \/>\nWir arbeiten noch intensiver mit vielen Organisationen zusammen, auch in Russland. In den letzten Monaten konnten wir humanit\u00e4re Hilfe mithilfe des wunderbaren Projekts der Moskauer Kollegen @galaktika.dobra (Instagram) organisieren, die bed\u00fcrftigen Familien in Russland helfen. Auch unsere Sch\u00fctzlinge, die es schaffen, trotz Corona-Ma\u00dfnahmen zur Behandlung nach Europa zu kommen, brauchen unsere Hilfe. Manchmal ist das die letzte Chance, um einem Menschen das Leben zu retten. Manchmal hat Gott andere Pl\u00e4ne. Doch auch dann stehen wir unseren Sch\u00fctzlingen und ihren<br \/>\nAngeh\u00f6rigen zur Seite\u2026<br \/>\nHier ist ein Auszug aus dem September-Bericht einer Ehrenamtlichen-Gruppe in Deutschland:<br \/>\n<!--more Weiterlesen--><br \/>\n<em>Nachdem Kyrill gestorben ist, haben wir Geld f\u00fcr seine Familie gesammelt. Wir haben sie besucht, uns mit ihnen unterhalten und ihnen das Geld \u00fcbergeben. Auch nach ihrer R\u00fcckkehr nach Russland bleiben wir in Kontakt.<br \/>\nWir haben einen Brief geschrieben, \u00fcbersetzt und an die Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation Fliege geschickt, um 10.000 Euro f\u00fcr die Behandlung von Aljoscha zu erbitten. Dann standen wir im Briefkontakt mit ihnen und haben ben\u00f6tigte Rechnungen der Uniklinik nachgereicht.<br \/>\nWir unterst\u00fctzen st\u00e4ndig die Familien von Dima, Radmir und Ulja.<br \/>\nDimas Vater hat auch eine onkologische Erkrankung und hat eine Chemotherapie durchlaufen. Mitte September wurde er auch operiert. Wir haben beim Arzt \u00fcbersetzt und etwas Geld gesammelt. Wir beten f\u00fcr ihn und haben ihn an seinem Geburtstag besucht. Wir sa\u00dfen bei Tee und Kuchen zusammen. Wir haben die Familien zur Liturgie in die Kirche gefahren. Wir sind immer sehr froh, sie in der Kirchem zu sehen und uns dort mit ihnen zu unterhalten.<br \/>\nRadmir wird diese Woche auf ein m\u00f6gliches Rezidiv untersucht, weil er in letzter Zeit starke Schmerzen im Bein hat. Wir beten verst\u00e4rkt f\u00fcr ihn.<br \/>\nWir halten auch auf Distanz Kontakt zur Familie von Eldar. Sie haben regelm\u00e4\u00dfig Fragen und Bitten: beim \u00dcbersetzen von Briefen und Unterlagen, der Planung von Arztbesuchen etc.<br \/>\nUljas Familie haben wir finanziell geholfen. Ihre Mutter haben wir gefragt, was sie sich w\u00fcnscht, und bereits ein Geschenk zu ihrem Geburtstag im November vorbereitet: das \u201eEisk\u00f6nigin-Lego\u201c. Wir haben einen Text \u00fcber Ulja geschrieben und diesen zusammen mit Fotos auf dem Stand der Diakonie angebracht. F\u00fcr unsere Geldgeber und f\u00fcr alle Gemeindemitglieder, die f\u00fcr die Kinder beten.<br \/>\nWir betreuen nun auch eine neue Familie: Artjom, 11 Jahre alt, Neuroblastom. Wir halten Kontakt zu ihnen.<br \/>\nSowie auch zur Familie der verstorbenen Kamilla. Wir suchen nach M\u00f6glichkeiten psychologischer Hilfe f\u00fcr ihre Mutter, die den Tod ihrer Tochter nicht verarbeiten kann.<br \/>\nWir haben ein weiteres Ehrenamtlichentreffen per Skype abgehalten und die Situation in jeder Familie besprochen, die Erneuerung von Informationen auf dem Stand von Guttat in der Gemeinde,<br \/>\nSpendensammlungen, die Vorbereitung des Kinder-Wohlt\u00e4tigkeitskonzerts und die M\u00f6glichkeit, dieses online zu \u00fcbertragen. Unter anderem f\u00fcr die von uns betreuten Kinder.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Wir machen alle zusammen etwas Gro\u00dfes und Gutes \u2013 die Geldgeber, die Ehrenamtlichen und die Sch\u00fctzlinge. Wir helfen dem Guten in dieser Welt! Und es freut mich, dass wir einander dabei<br \/>\nunterst\u00fctzen k\u00f6nnen!<br \/>\nIm Oktober ben\u00f6tigen unsere Hilfe:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<strong>Maxim Antonenko<\/strong>, 28 Jahre alt, aus der Ukraine. Diagnose: fortschreitendes, linksseitiges Plattenepithelkarzinom.<br \/>\nMaxim interessierte sich f\u00fcr das Programmieren und hat seine Familie immer als einziger Mann unterst\u00fctzt. Doch im Jahr 2019 wurde Maxim krank. Zuerst hatte er eine Mundschleimhautentz\u00fcndung,<br \/>\nbekam sp\u00e4ter aber schlimme Geschw\u00fcre im Mund. Ukrainische \u00c4rzte konnten ein halbes Jahr lang keine Diagnose stellen und empfahlen eine Behandlung in Deutschland. Nach der Untersuchung in der Frankfurter Uniklinik stellte man die Diagnose und setzte eine dringende Behandlung fest. Diese Behandlung ist f\u00fcr Maxim die letzte Chance zu \u00fcberleben! Die Kosten belaufen sich auf 19.800 Euro.<br \/>\nF\u00fcr die Familie ist diese Summe untragbar. Um ihren Sohn zu retten, hat Maxims Mutter den f\u00fcr den Anfang der Behandlung ben\u00f6tigten Betrag geliehen, es meldeten sich auch Sponsoren. Zur Beendigung der Behandlung werden noch 8.100 Euro ben\u00f6tigt.\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<a href=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/KondratK.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/KondratK-247x300.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-16630\" srcset=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/KondratK-247x300.jpg 247w, https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/KondratK.jpg 452w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><strong>Kondrat Kuzmin<\/strong>, 5 Jahre alt, aus der Region von Nizhnij Nowgorod, in Russland. Diagnose: allgemeine<br \/>\nSprachverz\u00f6gerung ersten Grades.<br \/>\nKondrat ist einer von drei Kindern in der Familie und hat Probleme mit der Sprache, dem Schlaf, Bettn\u00e4sse und Hyperaktivit\u00e4t. Die Eltern geben ihre Bestes und befassen sich<br \/>\nviel mit ihrem Sohn. Im Kindergarten besucht der Junge eine Logop\u00e4diegruppe. Da es keine Probleme mit seiner Intelligenz gibt, wollen ihn die Eltern nicht auf eine Sonderschule schicken. Dank der regelm\u00e4\u00dfigen Kurse und der fr\u00fch begonnenen Behandlung gibt es positive Ver\u00e4nderungen im Zustand des Kindes.<br \/>\nDoch der behandelnde Neurologe empfiehlt die Behandlung in der Kinderabteilung f\u00fcr Neurologie und Reflextherapie im Rehazentrum \u201eKazanskij\u201c in Kazan. Diese wird es Kondrat<br \/>\nerm\u00f6glichen, einen entscheidenden Schritt in seiner Entwicklung zu machen und bestehende Errungenschaften zu festigen. Die Familie lebt sehr bescheiden und hat momentan zus\u00e4tzlich mit finanziellen Problemen zu k\u00e4mpfen, da sie schon mehrmals Kredite f\u00fcr Kondrats Untersuchungen und Behandlungen aufgenommen hat. Ein Rehakurs kostet 600 Euro.\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<a href=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/EvaG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/EvaG-300x242.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"242\" class=\"alignleft size-medium wp-image-16631\" srcset=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/EvaG-300x242.jpg 300w, https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/EvaG.jpg 496w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><strong>Ewa Grabowskaja<\/strong>, 3 Jahre alt, aus Kemerowo, Russland. Diagnose: Neuroblastom im 4. Stadium.<br \/>\nBereits 1,5 Jahre lang k\u00e4mpft Ewa gegen die schwere Krankheit. Zun\u00e4chst wurde sie in Moskau behandelt. Da das zur Therapie ben\u00f6tigte Hauptpr\u00e4parat (Dinutuximab beta) nicht in Russland registriert ist, muss die Behandlung in Deutschland erfolgen. Die Rechnung f\u00fcr die Behandlung in der Greifswalder Klinik ist beglichen, doch es besteht das Problem mit der Unterkunft. Die<br \/>\nBehandlung ist f\u00fcr 6 Monate geplant. Es werden etwa 5.500 Euro ben\u00f6tigt. Die Familie hat ihr ganzes Geld f\u00fcr die Behandlung ausgegeben und ben\u00f6tigt nun Hilfe bei der Bezahlung der Wohnung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<a href=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/StepanP.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/StepanP-284x300.jpg\" alt=\"\" width=\"284\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-16632\" srcset=\"https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/StepanP-284x300.jpg 284w, https:\/\/www.orthodiakonia.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/StepanP.jpg 522w\" sizes=\"auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><\/a><strong>Stepan Potapow<\/strong>, 2 Jahre alt, aus Kursk, Russland. Diagnose: undifferenziertes Neuroblastom (Krebs) der<br \/>\nlinken Nebenniere, 4. Stadium, mit Metastasen in die Lymphknoten, das Knochenmark und die Knochen.<br \/>\nGanz zu Beginn des Lebens dieses kleinen, tapferen und lebensfrohen Menschen wurde eine Geschwulst in der linken Nebenniere festgestellt. Doch erst nach einer langen Zeit voller Arzt- und Klinikbesuche konnte man den Grund f\u00fcr die Verschlechterung des Zustands des Jungen feststellen: Er hatte Probleme mit der Bauchspeicheldr\u00fcse, Hydrozele, vermindertem Appetit, grundlosem Temperaturanstieg und Oberschenkelkopfnekrose.<br \/>\nStepan hat bereits 5 Chemotherapiekuren hinter sich. Und es stehen eine Operation zur Tumorentfernung, eine weitere hochdosierte Chemokur und eine<br \/>\nKnochenmarkstransplantation bevor. Nach der Hauptbehandlung wird er eine Antik\u00f6rpertherapie ben\u00f6tigen, eine Immuntherapie. Der Junge wird f\u00fcr die Immuntherapie von der Uniklinik in K\u00f6ln erwartet. Die f\u00fcr die Therapie ben\u00f6tigte Summe ist f\u00fcr die Familie untragbar: 310.000 Euro.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Wir brauchen ebenfalls:<\/strong><br \/>\nEhrenamtliche in Greifswald,<br \/>\nLagerfl\u00e4chen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe in Deutschland,<br \/>\nGeld f\u00fcr den Kauf des Rehazentrums DobroMore in Montenegro.<br \/>\nWenn Sie helfen k\u00f6nnen oder jemanden kennen, der helfen kann, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an, ich erz\u00e4hle alle Details! Alina.Titova@orthodiakonia.de, +49 178 5408805<\/p>\n<p>Beeilen Sie sich, Gutes zu tun!<br \/>\nIch w\u00fcnsche allen Gesundheit! Achten Sie auf sich und auf Ihre N\u00e4chsten!<br \/>\nIch umarme alle herzlich,<br \/>\nIhre Alina Titova<\/p>\n<p><strong>Unsere Accounts in den sozialen Medien:<\/strong><br \/>\nwww.facebook.com\/orthodiakonia\/<br \/>\nvk.com\/orthodiakonia<br \/>\nwww.instagram.com\/orthodiakonia\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Freunde, vielen Dank f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung! Trotz der schwierigen Zeiten h\u00f6ren unsere Ehrenamtlichen nicht auf zu helfen. Besonders jetzt ben\u00f6tigen viele Familien mit kranken Kindern unsere Unterst\u00fctzung \u2013 materielle, psychologische und organisatorische. Wir arbeiten noch intensiver mit vielen Organisationen zusammen, auch in Russland. In den letzten Monaten konnten wir humanit\u00e4re Hilfe mithilfe des wunderbaren Projekts der Moskauer Kollegen @galaktika.dobra (Instagram) organisieren, die bed\u00fcrftigen Familien in Russland helfen. 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