Dima Sh.

Alter: 9 Jahre alt
Wohnort: Kemerowo gebied, Russland
Diagnose: Neuroblastom, Rezidiv
Nötige Behandlung: Behandlung in Deutschland
Benötigte Summe: 500.000 €

aus dem Brief von der Mutter
„„…Im Moment befindet sich Dima auf der Krebsstation in Köln und ist in einem schweren
Zustand. Im Herbst 2017 hatte er vier Jahre nach der ersten Behandlung ein Rezidiv. Aus
Dimas Anamnese: in Kemerowo und Nowokuznezk durchlief er 8 Chemotherapiekuren und
wurde 2012 in Moskau operiert, wobei die Milz, eine Niere, die Gallenblase und 30% der Bauchspeicheldrüse entfernt wurden. Danach wurde Dima nach Deutschland in die Uniklinik Köln geschickt. Dort wurde er ganzheitlich behandelt: 6 Chemotherapiekuren, eine Knochenmarktransplantation und eine mibg-Therapie. Alle Behandlungen wurden von den Fonds „Podari Zhizn“ und „Rusfond“ bezahlt. Seit 2013 kam Dima alle drei Monate zu Kontrolluntersuchungen nach Köln. Im Oktober 2017 wurde ein Rezidiv mit schwerem Befall des Knochenmarks diagnostiziert. Für die bevorstehende Behandlung hat die Klinik eine Rechnung in Höhe von 500.000 Euro ausgestellt. Nun sind alle unsere Kräfte und Mittel darauf ausgerichtet, diese astronomische Summe zusammen zu bekommen, wobei wir noch nicht wissen, wie wir das schaffen sollen. In Russland haben wir keine Behandlungsalternativen. Mein Mann hat unbezahlten Urlaub genommen, um bei unserem Sohn zu sein, weil dieser ihn braucht. Neben der horrenden Rechnung müssen wir die Unterkunft im Elternhaus bezahlen. Das sind etwa 20 Euro pro Tag. Jede Hilfe ist für uns außerordentlich wichtig…“

Nikita К.


Alter: 15 Jahre
Wohnsitz: Nikolaev stadt, Ukraine
Diagnose: infantile Zerebralparese, Gehirnzyste.
Bedürfnisse: Intensivtherapie.
Benötigte Summe: 4.300 €

Aus dem Brief von der Mutter
„Nikita besucht bereits die zehnte Klasse und geht mithilfe von Stöcken. Zur Schule, die in der Nähe unseres Hauses ist, geht er selbstständig. Unsere Jüngere, Dascha, ist schon in der ersten Klasse. Unsere Oma hilft uns viel mit den Kindern ohne sie geht nichts. Dreimal in der Woche geht Nikita ins Fitnessstudio. Wir haben im Sportzentrum, wo man uns sehr entgegenkam, eine Gruppe für Jugendliche mit Behinderung ins Leben gerufen. Den Jungs gefällt es. Außerdem geht er dreimal die Woche in die Computerschule, wo wir für drei Monate einen gebührenbegünstigen Platz bekommen haben. Das ist toll!
Und die wichtigste Nachricht. Neulich konnte Nikita ganz allein zum Training und zurück fahren. Selbstständig im Bus und über zwei Unterführungen. Ich habe mir natürlich große Sorgen gemacht, während ich an der Bushaltestelle vor unserem Haus gewartet habe. Immerhin steht er noch nicht allzu sicher auf den Beinen. Kann auch ohne ersichtlichen Grund hinfallen. Doch das war seine Initiative. Und es war ein richtiger Meilenstein! Obwohl er bislang nur über Zebrastreifen mit Ampel gehen kann. Und es passen auch nicht alle Busse, da viele hohe Stufen haben. Doch ich weine vor Glück. Das ist ein großer Erfolg für uns.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, bitte ich, uns mit der Bezahlung der nächsten Reha zu helfen. Für Januar sind wir in Thera Reha in Ratingen angemeldet. Die Behandlung kostet 3.600 Euro und die Unterkunft 700 Euro. Wir sind für jede Hilfe dankbar!“

Maria L.

Alter: 1,8 Jahre alt
Wohnort:Sumsker gebiet, Ukraine
Diagnose: Wasserkopf, Infantile Zerebralparese, Epilepsie, West-Syndrom
Nötige Behandlung: Protonstrahlentherapie in Deutschland
Benötigte Summe: EUR 39,500 €

Das Mädchen wurde zu früh geboren, war aber gesund. Am siebten Lebenstag ereignete sich in der Reanimation allerdings ein Unfall, infolge dessen die Kleine eine Gehirnblutung erlitt, die zu einer Meningitis, einem Wasserkopf und einer Epilepsie führte. Maria kann sich nicht selbstständig entleeren oder den Kopf halten, schluckt schlecht, sieht nichts, spricht nicht, hört kaum und reagiert nicht auf Spielzeug…
Es ist sehr wichtig, die richtigen Präparate gegen die Epilepsie zu finden, eine Rehabilitation zu organisieren, der Kleinen zu helfen, sich zu entwickeln, und den Eltern beizubringen, wie man sie richtig pflegt. Ukrainische Kliniken weigern sich, das Kind aufzunehmen.
Bereits seit zwei Jahren sind die Eltern gezwungen, ihr Kind in Privatkliniken untersuchen und behandeln zu lassen und teure Präparate im Ausland von ihrem eigenen Geld zu kaufen. In der Familie arbeitet nur der Vater, da es noch ein weiteres Kleinkind gibt.
Die deutsche Klinik Helios ist bereit, Maria im November aufzunehmen. Die Rechnung beläuft sich auf 39.500 Euro.